Letterpress

Mit unserem Original Heidelberger Tiegel aus den 1970er Jahren produzieren wir Visitenkarten, Karten, Falzkarten, Bierdeckel und weitere Drucksachen auf Papier zwischen 300 und 800 g/m2. Das Ergebnis ist sondergleichen. Was diese Drucktechnik sonst noch auszeichnet, sehen Sie im Folgenden.

Liebe auf den ersten Blick

Im Gegensatz zu allen geläufigen Druckverfahren sei es Digitaldruck, Offset, Siebdruck oder Risografie wird der zu druckende Teil gleichzeitig tiefgeprägt. Dies verleiht den Drucksachen einen besonders edlen, unvergleichlichen Charakter. Letterpress-Erzeugnisse werden handwerklich gefertigt und bieten sowohl haptisch als auch visuell ein aussergewöhnliches Erlebnis. Die verwendete Drucktechnik ist besonders aufwändig und hat dementsprechend ihren Preis.

Schlichte Eleganz

Für eine schöne Drucksache reicht es vollkommen aus, die Gestaltung einfarbig zu halten und zu drucken. Im Gegensatz zum Digitaldruck wird bei Letterpress nicht mit CMYK gearbeitet. Anstelle der vier Grundfarben kommen Sonderfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz. Die Druckdaten sollten also auch entsprechend angelegt werden. Pro Durchgang kann unser Heidelberger Tiegel jeweils eine Farbe drucken, was den Druckprozess zu einem langsamen, aber liebevollen Erlebnis macht.

Drucken mit Tradition

Letterpress gehört zur Familie des Hochdrucks und ist letztlich nichts anderes als der englische Ausdruck für „Buchdruck“, der Ursprung aller Druckverfahren. Im Gegensatz zu früher drucken wir grundsätzlich nicht mit Bleilettern (auch wenn das theoretisch möglich wäre), sondern mit Klischees aus Polymer.

Eine Überlegung wert

Die Entscheidung, dieses mechanische Druckverfahren zu verwenden, sollte bereits früh im Gestaltungsprozess getroffen werden. Nicht jedes Element passt zu dieser Druckart: Stilmittel wie Schrift, Illustrationen und Linien eignen sich um einiges besser als Farbflächen und grosse, dichte Grafiken. Für Verläufe oder Halbtöne macht es ebenfalls keinen Sinn, Letterpress zu verwenden.